15:00 Uhr Andacht mit Pfarrerin Rummel und dem Chor anima nordica*
16:00 Uhr Kaffeetrinken – mitgebrachter Kuchen ist willkommen
Anschließend im Garten:
- Singen mit dem Posaunenchor
- Spiel und Spaß für Kinder
17:00 Uhr Eröffnung der Sommerausstellung „... der Blumen im Winter sah …“**
Lithografien, Zeichnungen und Malerei von Markus Tepe
Anschließend:
- Abendimbiss Ihre mitgebrachten Speisen für das Mitbringbuffet sind willkommen
- Geselliges Beisammensein
Abschließend: Abendsegen mit Vorführung der neuen Lichtanlage im Kirchsaal
*Anima nordica
ist ein gemischter Kammerchor aus Dresden-Blasewitz, der 2018 gegründet wurde und sich musikalisch sowie kulturell an Nordeuropa orientiert. Ziel ist es, mit einem klaren, nordisch geprägten Klang zu berühren, Verbindungen zu schaffen und ein Stück skandinavische Chorkultur nach Dresden zu bringen. Der Chor ist in der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Dresden-Blasewitz beheimatet, tritt regelmäßig auf und arbeitet projektweise mit Proben am Montagabend.
Dorothee Eychmüller
**Sommerausstellung: Lithografien, Zeichnungen und Malerei von Markus Tepe
„Der Träumer, der Blumen im Winter sah“ – so beschreibt es der Dichter Wilhelm Müller, dessen Texte auch durch die Vertonungen der MUsik von Franz Schubert bekannt sind und der auch im Plauenschen Grund arbeitete, woran der Müllerbrunnen auf dem F.-C.-Weiskopf-Platz erinnert. Diese Worte laden dazu ein, den Blick zu verändern: weg von der reinen Oberfläche hin zu dem, was in uns entsteht – Bilder, Erinnerungen und innere Vorstellungen.
In der diesjährigen Sommerausstellung der Zionskirche geht es genau um dieses Spannungsfeld zwischen äußerer Wahrnehmung und innerer Vorstellungskraft.
Der Künstler Markus Tepe, der lange Zeit mit seinem Atelier ganz in der Nähe tätig war, beschreibt seine Arbeit so:
"Alles steht in Beziehung zueinander – innen und außen, Realität und Vorstellung". Seine Werke bewegen sich bewusst zwischen gegenständlicher und freier, abstrakter Darstellung. Je nachdem, wie nah oder fern er sich diesen beiden Polen fühlt, verändert sich auch seine künstlerische Ausdrucksweise.
So lädt die Ausstellung dazu ein, nicht nur Bilder anzuschauen, sondern sich selbst darin wiederzufinden – im Wechselspiel von dem, was wir sehen, und dem, was in uns entsteht.
Friedrich Thomas